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Tizi schrieb am 16.04.2012 um 21:28:
Mein Taufpate und für mich eigentlich auch mein Opa, immerhin wohnt er schon seit ich auf der Welt bin mit meiner Oma zusammen, hatte gestern wohl einen Schlaganfall.
Die Ärzte wissen es noch nicht zu 100%, CT wurde am Sonntag gemacht um eine Hirnblutung auszuschließen. Heute haben sie ein MRT gemacht das noch ausgewertet wird.
Ich bin mir ziemlich sicher dass es aber ein Schlaganfall ist. Er ist am Sonntag quasi zusammen gebrochen, konnte keine klaren Worte finden, es war wohl mehr so ein Gebrabbel, konnte nicht mehr laufen. Meine Oma hat sofort den Krankenwagen gerufen. Es ging wenigstens alles schnell und unser Krankenhaus hat eine Stroke Unit.
Als ich es erfahren habe hab ich ihn natürlich sofort mit meiner Mama besucht. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten als ich ihn im Krankenhausbett sah, so zusammen gekauert, im Halbschlaf, an den Geräten die an ihm angeschlossen waren zerrend. Ich habe "Hallo" gesagt, er hat kurz die Augen geöffnet und ebenfalls "Hallo" gesagt. Ich glaube nicht dass er mich wirklich wahrgenommen hat, da er sich noch weiter vor sich hingebrabbelt hat "hallo hallo" immer leiser werdend...
Ich musste noch viel mehr losheulen, es war so furchtbar. Irgendwann hat er noch einmal kurz aufgesehen und mich gefragt was los ist und warum ich weine. Er war so verwirrt, er hat nicht mal mitbekommen dass er im Krankenhaus war oder dass es ihm anscheinend schlecht geht.
Heute geht es ihm wohl etwas besser. Er kann sich kaum bewegen, zieht immer noch an den Schläuchen, ist aber immerhin wach und man kann sich ein wenig mit ihm unterhalten. Das sprechen fällt ihm so schwer, er braucht lange um auf etwas zu antworten. Aber wenigstens ist es nicht mehr so wirr auch wenn er nicht weiß wie er hergekommen ist oder warum er überhaupt im Krankenhaus ist.
Es ist zwar erst Tag 2 seit dem Schlaganfall aber ich habe so Angst dass es ihm nicht besser geht. Er ist doch schon über 70 und die Chance im ersten Monat nach dem Schlaganfall zu sterben ist laut vielen Internetquellen bei fast 15 %... Ich weiß es ist nur Statistik, aber trotzdem habe ich Angst ihn zu verlieren. Er bedeutet mir doch so viel...
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Katharina schrieb am 04.04.2012 um 15:16:
Hallo, mein Name ist Katharina ich bin 24 Jahre alt und hatte vor ziemlich genau nem Jahr nen schweren Schlaganfall mit kompletter linksseitiger Lähmung. Ich bin alleinerziehend und mei Sohn war gerade mal 7 Monate alt. Ich konnte überhaupt nichts mehr, nicht sitzen, nicht schreiben, war linkshänder;-) Ich war insgesamt 4 Monate im Krankenhaus und Reha. Seit aug. bin ich wieder zuhause und kümmer mich wieder um meinen sohn, mit unterstützung meiner Familie. Ich kann ohne Hilfsmittel gehen, auch weitere strecken. sieht zwar noch komisch aus aber hat sich schon sehr viel getan in dem Jahr.Meine Hand geht noch nicht, der arm macht fortschritte. Ich weiß wie mutlos und verzweifelt man nach so einen schicksalsschlag sein kann, aber es lohnt sich auf jeden Fall weiterzumachen. Ich hoffe immer noch das ich wieder normal gehen kann, es dauert halt lange bis sich das Gehirn umstrukturiert.
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Andrea schrieb am 19.03.2012 um 04:54:
An alle Betroffenen jungen Leute: hatte mit 25 eine schlimme Hirnblutung, mit Koma , Halbseitenlähmung links und hab damals auch komplett von vorn angefangen. Man kann mit der Lähmung leben, neuen Beruf erlernen, studieren und auch noch wie ich mit dann 42 ein Kind kriegen, nur dauert alles etwas länger und man darf nie aufhören zu üben. Leider hat es mich letztes Jahr, mit nun 47, das 2. mal erwischt,diesmal ein Thrombus, und ich hatte wahnsinniges Glück, dass sich mittlerweile in der Medizin einiges getan hat, sonst könnte ich diese mail nicht schreiben. Wünsche allen Mitstreitern viel Mut und Kraft beim Weitermachen!
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Familie.Klosa@gmx.de schrieb am 12.03.2012 um 11:42:
Mein Mann war Berufskraftfahrer und hatte im April 2009 einen Schlaganfall. Seit dem bezieht ein eine kleine Rente ( vollständige Erwerbsminderung)und ist zu 50% schwerbeschädigt. Warum zahlt die Berufsgenossenschaft nicht? Auf tel.Nachfrage dort erhält man nur die Aussage, dass der Schlaganfall ein Ereignis vom Körper ausgeht und dies kein Vorfall von aussen sei.
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ANNETT HERBST schrieb am 06.03.2012 um 10:45:
HALLO MEIN SOHN SEBASTIAN (JETZT 22 JAHRE) HATTE IM JULI 2010 AUS HEITEREM HIMMEL OHNE VORWARNUNG EINEN MCA-INFARKT LINKS. NACH 2 TAGEN MUSTE IM DER RECHTE SCHÄDELDECKEL ENTFERNT WERDEN;DANACH LAG ER FAST 3 WOCHEN AUF DER ITS IM KÜNSTLICHEN KOMMA DIE ÄRTZTE HABEN MIR DAMALS NICHT VIEL HOFFNUNG GEGEBEN (WAS ICH ABER NICHT FÜR VOLL GENOMMEN HABE!!!!) DANACH KAMMEN 4 MONATE KRANKENHAUS UND 4 MONATE REHA.BASTI LÄUFT WIEDER TROTZ SEINER LÄMUNG AUF DER RECHTEN SEITE DAS SCHLIMMSTE FÜR IHN IST DIESE APHASIE ALSO DAS ER NICHT REDEN KANN SO WIE ER ES WILL!!!GESTERN HAT ER DAS ERSTE MAL EINE BOTOX BEHANDLUNG IM RECHTEN ARM BEKOMMEN.SO NUN SUCHE ICH AUF DEM WEG JEMANDEN DER SICH AUF DEM GEBIET AUSKENNT UND ODER ERFAHRUNG HAT.ICH FREUE MICH ÜBER JEDEN DER SICH MELDET. ANNETT
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jutta schrieb am 12.02.2012 um 13:42:
Zitat von Sandra:
Hallo,
meine Mutti hatte am 4.1. 2012 einen schweren Schlaganfall. Ihre rechte Seite ist gelähmt, sie kann nicht mehr sprechen und sitzen. Wir haben eine Anschlußheilbehandlung beantragt. as heißt, dass sie gleich nach dem Krankenhausaufenthalt zur AHB fährt. Sie konnte anfangs noch nicht trinken, hat sich oft verschluckt. Sie war in einem miesen Zustand. Wir gehen jeden Tag ins Krankenhaus und sehen kleine Fortschritte. Mittlerweile hält sie die Schnabeltasse alleine. Bei meiner Mutti haben sie festgestellt, dass sich ein Pfropfen (Gerinnsel) in der linken Halsarterie gebildet hat. Ich weiss nun nicht wie sie wieder hergestellt werden kann, ob sie das sprechen wieder erlernen kann, schreiben kann und jemals wieder laufen kann. Ich möchte nur allen mit auf dem Weg geben, egal wie schlecht der Zustand des Betroffenen ist, geht zu ihm hin, berührt hin und sprecht irgend etwas was euch gerade einfällt. Die Betroffenen bekommen davon schon etwas mit. Für die Betroffenen ist es ja auch schwer, plötzlich werden sie aus ihrem Alltag gerissen und wissen nicht wie es um sie geschieht. Da ist auch der Familienzusammenhalt ganz wichtig und das gemeinsam durch stehen und dem Betroffenen Mut geben.
Ich würde mich über Rückmedungen freuen. Danke Sandra
Hallo.
ich war eines schlaganfall zu erleiden.das war 16.11.2011.ich kann nicht besser schreiben da ich alles neues ist.sprechen,lesen,schreiben.der rechte körper ist taub.ich empfinde alles kribblig.aber dauernd das sprechen und so.ich hoffe,das sie verstehen.die reha hat geholfen.
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Lydia schrieb am 03.02.2012 um 13:36:
Hallo
an alle Mitbetroffenen, ich hatte am 27. 7. 2008 einen Mediainfarkt rechts, bedeutet, meine komplette linke Körperhälfte war gelähmt, mußte wieder laufen ect erlernen, saß auch im Rollstuhl, und das mit 31 Jahren, war nicht immer sehr leicht für mich gewesen, mittlerweile kann ich wieder einigermaßen mich fortbewegen, zwar nicht schnell und manchmal auch mit Schmerzen, bei diesem Wetter, bedeutet, bei kaltem Wetter, aber es ist auf jeden Fall besser geworden, ich hoffe jedem nur das beste, und es wird schon wieder, lg Lydia
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Sandra schrieb am 12.01.2012 um 20:15:
Hallo,
meine Mutti hatte am 4.1. 2012 einen schweren Schlaganfall. Ihre rechte Seite ist gelähmt, sie kann nicht mehr sprechen und sitzen. Wir haben eine Anschlußheilbehandlung beantragt. as heißt, dass sie gleich nach dem Krankenhausaufenthalt zur AHB fährt. Sie konnte anfangs noch nicht trinken, hat sich oft verschluckt. Sie war in einem miesen Zustand. Wir gehen jeden Tag ins Krankenhaus und sehen kleine Fortschritte. Mittlerweile hält sie die Schnabeltasse alleine. Bei meiner Mutti haben sie festgestellt, dass sich ein Pfropfen (Gerinnsel) in der linken Halsarterie gebildet hat. Ich weiss nun nicht wie sie wieder hergestellt werden kann, ob sie das sprechen wieder erlernen kann, schreiben kann und jemals wieder laufen kann. Ich möchte nur allen mit auf dem Weg geben, egal wie schlecht der Zustand des Betroffenen ist, geht zu ihm hin, berührt hin und sprecht irgend etwas was euch gerade einfällt. Die Betroffenen bekommen davon schon etwas mit. Für die Betroffenen ist es ja auch schwer, plötzlich werden sie aus ihrem Alltag gerissen und wissen nicht wie es um sie geschieht. Da ist auch der Familienzusammenhalt ganz wichtig und das gemeinsam durch stehen und dem Betroffenen Mut geben.
Ich würde mich über Rückmedungen freuen. Danke Sandra
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Darni58 schrieb am 19.11.2011 um 16:23:
meine Mami hatte im Mai einen Schlaganfall mit Blutungen im Gehirn. Nach einer sehr schweren Zeit - bei der wir nicht wussten geht es zu Ende oder weiter ist sie jetzt seit 4 wochen daheim.
Sie macht jetzt sehr große Fortschritte, aber die Sprache ist sehr verwaschen und sie spricht lauter wirres Zeug - dann aber auch wieder sehr genau.
Sie hat eine Magensonde und kann lt.Logopäde rechts nicht schlucken.
Kann man ihr wieder was zu essen geben anfangen? hier gehen die Meinungen sehr weit auseinander und wir wissen oft nicht was richtig sein soll.
Wer hat hier Erfahrungen mit Aphasie??
wäre um Antworten sehr dankbar muss mich ein wenig austauschen:-)
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Günther schrieb am 31.10.2011 um 22:15:
Hallo,
kann mir hier jemand etwas zu Schulterverbänden bei Hemiparese nach Schlaganfall berichten? Habe gehört, das im Raum Dortmund ein neuer Verband erfunden wurde. Der soll sehr gut sein, heisst meine ich Hemi Plex oder ähnlich. Würde gerne wissen wo man den bekommen kann. Die Sanitäshäuser bei uns kennen ihn nicht.
Danke für eure Hilfe
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Jane schrieb am 06.10.2011 um 13:02:
Hallo,
habe mal eine Frage.
Die Oma von meinem Mann (81 Jahre alt) hatte einen Schlaganfall.
Als wir sie gestern besuchen gingen stockte mir der Atem.Sie lag bewegungslos im Bett war aber nicht ansprechbar(sie war wach).Die Ärzte meinten das es schon seit Tagen so sei.Sind dann gleich wieder gegangen weil wir mit der Situation ein wenig überfordert waren und mir gleich die Tränen kamen.Meine Frage: weiß jemand ob sie in dem Zustand trotzdem noch etwas mitbekommt?Also ob Sie es wahr nimmt oder sogar versteht wenn man mit Ihr redet oder ob Sie zumindest merkt wenn ihr Enkel da ist.Mein Mann will nicht wieder hin weil die Ärzte meinten Sie merkt nichts aber ich glaub das nicht u will nicht das Sie allein ist.Ich möchte das sie weiß das jemand da ist.Hoffe jemand kann mir helfen
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Hans Schneider schrieb am 02.10.2011 um 15:35:
Hallo Zusammen,
ich möchte auf den folgenden Ratgeber aufmerksam machen.
www.rund-um-die-uhr-pflege.info
Hier gibt es Tips zur Auswahl des Pflegedienstes für zu Hause oder auch eine Checkliste zur Krankenhausentlassung. Ich denke, dass dieser Ratgeber eine gute erste Orientierung geben kann, wenn Pflege zu Hause zum Thema wird.
Herzlichst
Manfred
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juanita leuwer schrieb am 05.02.2011 um 22:17:
mein bruder hatte einen schlaganfall, ist aber schon über ein jahr her. jetzt hatte er einen krampfanfall und liegt wieder im künstlichem koma. wenn jemand damit erfahrung hat und mir schreiben kann würde ich mich freuen...
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Giovanna Salabè schrieb am 29.11.2010 um 20:33:
Hallo liebe Freunde,
mein Freund, 72 Jahre alt, hat vor 10 Tagen einen Schlaganfall erlitten. Kurze Zeit war sein linker Arm gelähmt. Sonst ist nichts passiert, jetzt ist er auch schon wieder zu hause, fährt Auto, fühlt sich aber noch sehr schwach. Wie viele beschreiben, ist auch er in der Tat sehr depressiv. Kennt sich jemand mit einem ähnlichen Fall aus? Wie stehen die Changen "so wie früher" zu werden? Worauf muss man besonders achten?
Grüße Giovanna
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wolfgang schmidt schrieb am 17.11.2010 um 19:12:
hallo reene,
ja da war der schlaganfalll im kopf auf der rechten seite , ja dann ist man links gelähmt, so war es bei mir auch, ich denke wenn er links im kopf passiert wird es schlimmere auswirkungen haben, weil dann auch das sprachzentrum meistens betroffen ist. dann ist man rechts gelähmt. ich kann mir vorstellen dasss deine mutti lange brauchen wird um sich wieder zu erholen, ich glaube das mit dem rauchen und trinken ist eine schublade wo man reingesteckt wird, was ich für quatsch halte dann müssten jedes jahr in deutschland 30 mio raucher einen schlaganfall erleiden.ich wünsche deiner mutti vom herzen alles gute und achte darauf , dass sie oft auf der betroffenen seite liegt. wichtig ist , dass sie eine bobathschlinge bekommt und gleich mit guten orthopäden kontakt und termine organisieren. das kann mit 80 jahren schon schwer werden aber das gehirn kann auch in dem hohen alter lernen und sich erholen.
ganz liebe grüsse wolfgang, du kannst gerne mit mir kontakt über e-mail aufnehmen ich rufe dann umgehen zurück,ok?dann alles gute
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