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[I]Zitat von Annett: Hallo, meine Mutter (am 02.02. 60 Jahre geworden) hat Ende Dezember 08 einen sehr schweren Schlaganfall bekommen (Anarismen in der rechten Hirnhälfte). Lt. Statistiken, hatte sie am Anfang eine Überlebenschance von 10 bis 20% gehabt (sagen die Ärzte). Aber sie sprengte sie in allen Maßen. Bereits nach 10 Tagen konnte sie essen, trinken, sich beidseitig bewegen, sprechen und auch fernsehen. Sie war wie eine Rakete und wir Angehörigen so endlos glücklich. Dann kam der Einbruch. So ungefähr 2 Tage vor ihrem Geburtstag (6 Wochen nach der OP) verwehrte sie suggszessive jegliche Nahrung und Getränke. Jetzt liegt sie wieder kraftlos im Bett und die Ärzte wollen ihr wieder eine Magensonde legen. Wir haben das Gefühl, dass sie sich aufgibt. Sie kann auch nicht mehr das Gerede von ihrem Mann hören, der ständig sagt:"Jetzt schlucke mal, oder trink doch mal, oder du mußt auch mitmachen...." Morgen wird bzw. darf er den ganzen Tag bei ihr sein, um sie zu ernähren. Man hofft, dass dies ihm (besser) gelingen wird, wie dem Rehapersonal. Doch er glaubt jetzt schon nicht an seinen Erfolg und wenn er es nicht mehr aushält, dann geht er nach 1 oder 2 Tagen wieder und lässt die Sonde legen und sie fixieren. Er ist eben der Betreuer. Was kann das sein? Am Anfang sah alles so gut aus.[/I]
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